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	<title>Ruth Arnold</title>
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	<description>Ganzheitliches Ern&#228;hrungscoaching</description>
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	<title>Ruth Arnold</title>
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		<title>Was bringt Zuckerfasten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2025 16:41:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum es sinnvoll ist, eine Zeit lang auf Zucker zu verzichten. &#8222;ICH BRAUCH WAS SÜSSES UND ZWAR SOFORT&#8220; Kennste? Warum ist das aber ein mituner so überwältigendes und nicht verhandelbares Verlangen? Wieso sind so viele Menschen inzwischen regelrecht zuckersüchtig und wie lässt sich die Zuckersucht überwinden? Gibt es einen Grund, dass es uns so schwer, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ruth-arnold.de/was-bringt-zuckerfasten/">Was bringt Zuckerfasten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ruth-arnold.de">Ruth Arnold</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Warum es sinnvoll ist, eine Zeit lang auf Zucker zu verzichten.</h2>



<p>&#8222;ICH BRAUCH WAS SÜSSES UND ZWAR SOFORT&#8220; Kennste? </p>



<p>Warum ist das aber ein mituner so überwältigendes und nicht verhandelbares Verlangen? </p>



<p>Wieso sind so viele Menschen inzwischen regelrecht <strong>zuckersüchtig</strong> und wie lässt sich die Zuckersucht überwinden?</p>



<p>Gibt es einen Grund, dass es uns so schwer, einfach weniger Zucker zu essen? Und ist ein Zuckerentzug (also der zeitlich begrenzte Komplettverzicht) sinnvoll?</p>



<p>Hier kommen ein paar Antworten auf diese Fragen und meine Sicht auf das viel diskutierte Thema Zucker. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Süßigkeiten sind nicht das eigentliche Problem!</h2>



<p><strong>Zucker ist überall!</strong> Kaum ein industriell gefertigtes Lebensmittel kommt ohne ihn aus. Mit Zucker werden Lebensmittel <strong>haltbar </strong>gemacht, er wird als <strong>Geschmacksverstärker </strong>eingesetzt und er lässt eigentlich bittere oder sauer schmeckende Lebensmittel <strong>angenehm </strong>süßlich werden. </p>



<p>Perfiderweise setzt die Lebensmittelindustrie Zucker ganz bewusst ein, um unser Verlangen danach zu steigern. Selbst wenn wir also kaum Süßigkeiten essen und von uns behaupten, &#8222;nicht so der süße Typ zu sein&#8220;, kommen wir nicht um den Zucker herum, sofern wir nicht alles selbst zubereiten und komplett auf verarbeitete Lebensmittel zu verzichten (und mal ehrlich: wer schafft das in unserer heutigen Welt noch?). </p>



<p>Und so führen wir uns mehrmals pro Tag Zucker zu, ohne es überhaupt zu merken. Wir erwarten einfach keinen Zucker in Salami, Hummus oder Kidneybohnen und genau das macht die Sache mit dem Zucker so verzwickt.</p>



<p><strong>Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung</strong> empfiehlt täglich nicht mehr als <strong>50 Gramm freien Zucker</strong> zu sich zu nehmen. Als freien Zucker bezeichnet man sämtlichen Zucker, der zugesetzt wird, sowie konzentrierte Zucker wie in Honig oder Fruchtsäften. Nicht mitgezählt wird der Zucker, der natürlicherweise in Obst, Gemüse und Milchprodukten enthalten ist. Die <strong>WHO</strong> ist sogar noch strenger. Sie empfiehlt nur <strong>25 Gramm</strong> freien Zucker pro Person und Tag. Gerade mit dem vielen Zucker, den wir vollkommen unbewusst aufnehmen, kommen wir Deutschen im Durchschnitt auf sage und schreibe <strong>95 Gramm</strong> freien Zucker pro Tag. Das entspricht einem Zuckerkonsum von mehr als 30kg im Jahr!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum stehen wir so sehr auf Süßes?</h2>



<p>Wie so oft liegt die Antwort in unserer <strong>Evolution </strong>begründet. Als wir noch mit Pfeil und Bogen durch die Gegend zogen, um zu jagen und zu sammeln, waren wir auf unsere Instinkte angewiesen. Bittere Pflanzen waren potentiell giftig. Süßes aber signalisierte unseren Vorfahren: &#8222;Hier lauert keine Gefahr, hier gibt es schnelle Energie und du sicherst dein Überleben&#8220;. Und dieses Programm fahren unsere Hirne heute noch. Zucker bedeutet Sicherheit! Und so fahren unsere Körper auch heute noch, obwohl wir keine Pflanzen, Wurzeln und Beeren mehr draußen in der Prärie sammeln, total auf den süßen Geschmack ab!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zucker ist schnell</h3>



<p>Zudem <strong>sorgt Zucker innerhalb von sekundenschnelle für ein gutes Gefühl,</strong> da er Endorphine und Dopamin freisetzt. So kommt es auch, dass wir gerne zu Süßem greifen, wenn wir uns schlecht fühlen. Wir haben gelernt, dass wir uns mit Zucker kurzfristig Erleichterung verschaffen können. </p>



<p>Leider hält diese Wirkung nicht lange an. Das Glücksgefühl verschwindet ebensoschnell wie es gekommen ist und so sind wir verleitet, schnell für Nachschub zu sorgen, um uns wieder besser zu fühlen. Leider lässt dies unseren <strong>Blutzuckerspiegel Achterbahn </strong>fahren. Blutzuckerspitzen werden von Blutzuckertiefs abgelöst. Um diesen Zustand möglichst schnell zu beheben, greifen wir direkt wieder zu Süßem. Unser inneres Tempo steigt, wir geraten in Stress. Ein schwankender Blutzuckerspiegel schickt uns in den Überlebensmodus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zucker bedeutet Sicherheit</h3>



<p><strong>Wir erinnern uns: Zucker bedeutet Sicherheit! </strong>Und wenn mein Blutzucker in den Keller rast, reagiert mein Körper mit Alarm. Ein zu niedriger Blutzuckerspiegel bedeutet Bedrohung und die möchte unser Körper natürlich so schnell es geht überwinden!</p>



<p>Wir geraten in ein Art <strong>Teufelskreis</strong>, denn Zucker spielt auf <strong>seelischer und körperlicher Ebene</strong> eine Rolle. Wir benutzen ihn als Seelentröster. Und sorgen so dafür, dass unser Körper immer mehr davon verlangt, weil unser Blutzuckerspiegel gar keine Chance hat, einigermaßen stabil zu bleiben. Gleichzeitig sind wir durch die große Anzahl an verarbeiteten Lebensmitteln eine dauerhaften, unbewussten Zuckerzufuhr ausgesetzt, die es uns maximal schwer macht Ruhe in diese ganze Dynamik zu bringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Darm entscheidet mit</h3>



<p>Hast du schonmal was vom <strong>Bauchgehirn </strong>gehört? Heute weiß man, dass unser Darm unfassbar viele Informationen an unser Gehirn schickt und dass ingesamt mehr Signale von &#8222;unten nach oben&#8220; geschickt werden, als von &#8222;oben nach unten&#8220;. Unser hochgelobtes Hirn hat also gar nicht so eine Macht über uns, wie wir denken. </p>



<p>Im Zuckerkontext dürfen wir uns hierzu insbesonder die Zusammensetzung unserer sogenannten <strong>Darmflora </strong>(eigentlich richtig <strong>Mikrobiom</strong>) anschauen. Unser Darmmikrobiom kann sich innerhalb von Stunden verändern und passt sich an das an, was wir essen, trinken und sonstiger &#8222;Nahrung&#8220; (auch Gedanken, Stress, Umweleinflüsse etc.) aufnehmen. Essen wir viel Zucker kultivieren wir ein Darmmikrobiom, das Zucker liebt. Und die Darmbakterien, die sich dann ansiedeln, <strong>verlangen auch permanent Nachschub an Zucker</strong>. </p>



<p>Wenn du also so richtig unbändiges Verlangen nach Zucker spürst, das du dir selbst vielleicht gar nicht so genau erklären kannst, dann steckt möglicherweise dein Darm dahinter, der Signale an dein Gehirn schickt, dass seine Bewohner Nachschub brauchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ist Zucker denn wirklich so schlimm?</h2>



<p>Das ganze wäre ja nicht so dramatisch, wenn Zucker nicht so viele unangenehme Begleiterscheinungen hätte. Und viele davon würden wir gar nicht direkt mit Zucker in Verbindung bringen. Oder denkst du bei Müdigkeit, Erschöpfung und Energielosigkeit an Zucker als möglichen Auslöser? Wahrscheinlich eher im Gegenteil. Ein Kaffee und was Süßes dazu und wir können wieder für eine halbe Stunde konzentriert arbeiten&#8230; Denken wir.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zucker ist ein Energieräuber und Krankmacher</h3>



<p>Den wenigsten Menschen ist dabei klar, dass zu viel Zucker unsere <strong>Mitochondrien, die Energiekraftwerke unserer Zellen, schwächt.</strong> Es entstehen freie Radikale. Und wenn wir über einen zu langen Zeitraum in diesem Zustand bleiben und der Körper die hohe Anzahl an freien Radikalen nicht mehr neutralisieren kann, entsteht <strong>oxidativer Stress</strong>. Ebenfalls zu erwähnen sind die <strong>Entzündungsprozesse </strong>im Körper, die durch zu hohe Blutzuckerspitzen und eine Überschwemmung der Zellen mit zu viel Zucker, begünstigt werden. Diese versteckten, auch <strong>stillen Entzündungen</strong> genannt, sind ein <strong>Nährboden </strong>vieler sogenannter <strong>Zivilisationskrankheiten</strong>. Die WHO bezeichnet die entzündungsbasierten Krankheiten als &#8222;die größte Gefahr für die menschliche Gesundheit&#8220;. </p>



<p>Dieser Blogartikel soll nicht dazu dienen Angst und Schrecken zu verbreiten und ich möchte bewusst auf eine Aufzählung möglicher Erkrankungen, die einem erhöhten Zuckerkonsum folgen können, verzichten. Solltest du jedoch unter <strong>diffusen Symptomen</strong> wie <strong>Müdigkeit, Erschöpfung, Hautproblemen, Schlafproblemen, Heißhungerattacken, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Gedächtnisproblemen, frühzeitigen Alterungsprozessen oder unerfülltem Kinderwunsch</strong> leiden, so ist das Überprüfen des eigenen Zuckerkonsums immer ein Aspekt, der in Betracht zu ziehen ist. </p>



<p>Was ich aber in diesem Beitrag hier als Embodiment Coach nicht unerwähnt lassen möchte, ist der Zusammenhang zwischen Zucker und unserem Nervensystemzustand. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Zucker und Nervensystem</h2>



<p>Zugegeben, beim Thema Auswirkungen von Zucker auf den Körper denkt man an alles Mögliche: an Karies, Diabetes und Übergewicht vielleicht. Aber <strong>wusstest du, dass Zucker einen ziemlichen Einfluss auf unser autonomes Nervensystem</strong> und somit auf den kompletten Zustand unseres Seins hat?<br>Ich weiß, das Wort &#8222;Seinszustand&#8220; ist irgendwie abstrakt und erfordert eine kurze Erklärung: unser Seinszustand (unser Embodiment) beschreibt ganz einfach, wie wir als Menschen denken, fühlen und handeln. Er bestimmt, wie wir Entscheidungen treffen, Beziehungen leben usw. Und dieser Seinszustand wird maßgeblich durch unser autonomes Nervensystem bestimmt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein kleiner Ausflug in unser autonomes Nervensystem</h3>



<p>Unser autonomes Nervensystem besteht ganz &#8211; vereinfacht gesagt &#8211; aus dem Sympathikus und Paraysympathikus (Bio-Unterricht &#8211; erinnerst du dich? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f601.png" alt="😁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />) Dabei ist der <strong>Sympathikus </strong>für <strong>Aktivierung </strong>(sozusagen das Gaspedal) und der <strong>Paraysympathikus</strong> für Entspannung und <strong>Deaktivierung </strong>(sozusagen die Bremse) zuständig. Wenn dein Nervensystem gut reguliert ist, dann bist du schwingungsfähig und pendelst zwischen den Zuständen.</p>



<p>Sind wir aber immer sehr angespannt, stehen unter Stress (auch unbewusst), sind immer am Hustlen usw. dann bewegen wir uns Tag für Tag hauptsächlich im sympathischen Bereich. Wir sind daueraktiviert und stehen permanent unter Strom. Das kann sich z.B. in Verspannungen oder Schmerzen äußern. Außerdem sorgt diese permanente Aktivierung dafür, dass unser <strong>Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist</strong>. Zu erklären ist dies &#8211; wieder einmal &#8211; mit unserer evolutionären Entwicklung. Als wir Menschen noch als Jäger und Sammler unterwegs waren und wir tatsächlichen elementaren Gefahren wie wilden Tieren ausgesetzt waren, musste unser Körper bei Gefahr schnell handlungsfähig sein. Um beispielsweise gegen das gefährliche Tier zu kämpfen oder zu fliehen, brauchten wir schnelle Energie und diese stellte unser Körper praktischerweise ganz automatisch zur Verfügung. Er ging ganz einfach an die Glukosespeicher und schickte diese Energie in die Blutbahn.</p>



<p>Für die akute Gefahrensituation damals war das überlebenswichtig. Heute sorgt dieser Mechanismus aber dafür, dass wir mit dauerhaft erhöhten, stark schwankenden Blutzuckerspiegeln durch die Gegen laufen, was wiederum Heißhunger provoziert.</p>



<p>Gleichzeitig sorgt ein erhöhter Blutzuckerspiegel wiederum für Aktivierung und Stress im System. Der Blutzucker wird nach oben gepeitscht und signalisiert dem Körper: &#8222;Hier ist was im Gange, wir sind in Gefahr, mach dich bereit!&#8220; Wir geraten auch hier wieder in einen <strong>Teufelskreis</strong>, den wir mit Zuckerkonsum immer weiter befeuern. Der Zucker ist <strong>ein weiterer Stressfaktor in unserem eh stressigen Alltag</strong>!<br>Wenn wir unser Nervensystem also entspannen und regulieren wollen, dann ist ein Punkt, den wir dabei nicht aus den Augen lassen sollten: der Zucker!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aber ist zuckerfrei essen nicht total dogmatisch?</h2>



<p>Du bist wahrscheinlich hier auf diesem Blog gelandet, weil du nach einer anderen Lösung suchst, als Diäthalten und Verbote befolgen. Und da kann sich möglicherweise die Frage aufdrängen, ob das denn so sinnhaft ist, Zucker einmal komplett zu streichen, auch wenn es nur für einen begrenzten Zeitraum wie im Rahmen einer Fastenkur ist. </p>



<p>Wer mich kennt weiß, dass in Sachen Ernährung eins ganz besonders <strong>ablehne</strong>: und das ist <strong>Dogmatismus</strong>! Ich finde es schlimm, wenn aus dem Thema Essen eine Religion gemacht wird und Lebensmittel in &#8222;gut&#8220; und &#8222;böse&#8220; eingeteilt werden.<br>Ebenso kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es mit Stress verbunden sein kann, sich zu dogmatisch an Regeln, Vorgaben und Co zu halten, vor allem, wenn man sich diese aus einem Mangel heraus auferlegt (mit Mangel meine ich zum Beispiel im Rahmen einer Diät, um Gewicht zu verlieren)&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aber ist Zuckerfasten nicht genau das?</h3>



<p>Jein.<br>Natürlich ist so ein radikaler Zuckerentzug erstmal irgendwie dogmatisch. Allerdings üben wir den Verzicht ja aus einem bestimmten Grund: weil der Zucker uns nicht gut tut.<br>Er macht uns abhängig, raubt uns Energie und ist Stress für unseren Körper<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f612.png" alt="😒" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br><br>Der Entzug dient uns, den Zucker einmal aus dem System zu kriegen, um danach achtsam Schritt für Schritt wieder zu einem achtsamen und natürlichen Zuckerkonsum zurückzukehren.<br>Für mich ist ein komplett zuckerfreies Leben weder sonderlich alltagstauglich noch notwendig.<br>Mein Ziel für dich ist es, deinen Körper zu sensiblisieren, bspw. die <strong>Geschmacksnerven</strong>, die nach dem Entzug viel feiner sind.<br>Seit dem ich selbst durch den Zuckerentzug gegangen bin, ist mir z.B. konventionelles Gebäck vom Bäcker oder Schokoriegel viel zu süß! Ich brauche seit dem viel weniger Zucker, um den vollen Genuss zu haben und dafür bin ich Tag für Tag dankbar!<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f64f.png" alt="🙏" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum du Zucker fasten solltest</h2>



<p>Für mich ist der Zuckerentzug ein TOOL! Ein <strong>Werkzeug</strong>, das wir uns zunutze machen können, wenn wir vielleicht schon viele Jahre unzufrieden mit unserem Essverhalten sind und einen <strong>Einstieg in ein gesünderes Essverhalten </strong>finden wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum ein Zuckerentzug sinnvoll ist</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>du sensibilierst deine Geschmacksnerven wieder soweit, dass du die natürliche Süße von Lebensmitteln wieder schmeckst</li>



<li>du schenkst dir selbst die Erfahrung, wie dein Körper und dein Geist sich anfühlen können, wenn du dem Zucker nicht permanent ausgesetzt bist</li>



<li>du sensibilierst deine Wahrnehmung, sodass du die Menge Zucker, die dein Körper gut verarbeiten kann, spüren kannst</li>



<li>du stabilierst deinen Blutzuckerspiegel und reduzierst allein dadurch jede Menge Stress für deinen Körper</li>



<li>körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden, Hautprobleme oder zyklusbedingte Schmerzen können weniger werden oder sogar ganz verschwinden</li>



<li>Energietiefs, Müdigkeit, Brain Fog und Antriebslosigkeit gehen zurück</li>
</ul>



<p>Und das hat in meinen Augen nichts mit Dogmatismus zu tun, sondern mit einer <strong>gesunden Einstellung zum eigenen Körper.</strong><br>Und genau aus dem Grund habe ich mein <strong>Gruppenangebot &#8222;Mach dich ZuckerFrei&#8220;</strong> entwickelt: eine begleitete sechs-wöchige Reise, um dich einmal komplett frei zu machen vom ewigen Verlangen nach Süßem. Um dich von Heißhungerattacken, Stimmungstiefs und Energielosigkeit zu verabschieden. Jedes Jahr zur Fastenzeit begleite ich dich durch diese intensive Zeit und zwar nicht nur mit Rezepten und Tipps rund um Zuckeralternativen, sondern auch auf emotionaler und körperlicher Ebene. <br><br>Du willst mehr erfahren?</p>



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<div class="wp-block-button has-custom-width wp-block-button__width-50 has-custom-font-size is-style-fill has-medium-font-size"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-element-button" href="https://ruth-arnold.de/gruppenkurs-mach-dich-zuckerfrei/" style="background-color:#633232">Hier geht&#8217;s zu &#8222;Mach dich ZuckerFrei&#8220;</a></div>
</div>



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<p class="has-white-color has-text-color has-link-color wp-elements-c645e628e62f8fbab9d9726851472d16"></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ruth-arnold.de/was-bringt-zuckerfasten/">Was bringt Zuckerfasten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ruth-arnold.de">Ruth Arnold</a>.</p>
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		<title>Die Sache mit der Disziplin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2025 11:51:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einer der Sätze, den ich in Erstgesprächen mit meinen Klient:innen am häufigsten höre ist: „Mir fehlte immer die Disziplin, um wirklich etwas an meinem Essverhalten zu ändern und die Motivation, durchzuhalten“. Gerade wir Deutschen sind Meister der Disziplin und halten sie für eine unglaublich wichtige Tugend. Und es hört sich ja auch total logisch an: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ruth-arnold.de/disziplin/">Die Sache mit der Disziplin</a> erschien zuerst auf <a href="https://ruth-arnold.de">Ruth Arnold</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Einer der Sätze, den ich in Erstgesprächen mit meinen Klient:innen am häufigsten höre ist: <strong>„Mir fehlte immer die Disziplin, um wirklich etwas an meinem Essverhalten zu ändern und die Motivation, durchzuhalten“</strong>. Gerade wir Deutschen sind <strong>Meister der Disziplin</strong> und halten sie für eine unglaublich wichtige Tugend. Und es hört sich ja auch total logisch an: „wenn ich mich genau an die Vorgaben aus dem xy Buch halte oder immer ganz genau meine erlaubten Kalorien aufnehme, dann muss es ja klappen mit dem Abnehmen“. Wir denken, dass wir uns nur dazu zwingen müssten, immer gesund zu essen, kein Kuchen, keine Chips und bloß nicht nach 18 Uhr. Wenn wir nur stark, eisern und diszipliniert bleiben, dann muss das Ganze zwangsläufig zum Erfolg führen.</p>



<p>Ganz nüchtern betrachtet, ist das auch korrekt. Natürlich nehmen wir ab und fühlen uns fitter, wenn wir sehr gesund essen, keine Süßigkeiten, kein Fastfood und viel Obst und Gemüse. Wenn dieser Ess- bzw. eigentlich ist es eher ein Lebensstil, nicht dem entspricht, was wir wirklich möchten, wenn wir uns Tag für Tag zwingen müssen, gesund zu essen und den Genuss dabei außen vor lassen, dann ist das Vorhaben zum Scheitern verurteilt, weil Kopf und Herz nicht im Einklang sind. Wir handeln dann entgegen unserem eigenen Selbst und das macht das Ganze erstens wahnsinnig anstrengend und wird uns außerdem nicht sonderlich glücklich machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind wir undiszipliniert?</h2>



<p>Wie kommt es jetzt aber dazu, dass wir uns etwas bestimmtes vornehmen und dies unbedingt erreichen wollen und uns dann die Motivation fehlt, das Ganze wirklich anzugehen? Denn auch das höre ich immer wieder: „Ich will ja abnehmen, aber mir fehlt die Motivation, dran zu bleiben“.</p>



<p>An dieser Stelle muss ich einmal Klartext sprechen und mit Sicherheit auch auf Widerstand stoßen: Wenn wir in unserem Leben etwas <strong>wirklich wollen</strong>, dann sind wir Feuer und Flamme und können es kaum erwarten, loszulegen.</p>



<p>Moment mal, wirst du jetzt empört denken. Was redet die da? Natürlich will ich was verändern, ich will nichts mehr als das!</p>



<p>Ich glaube dir, dass du das wirklich willst und du es kaum erwarten kannst, dein Ziel zu erreichen. Trotzdem ist wichtig, zu verstehen, warum dir Motivation fehlt und dazu kannst du dir folgende Fragen stellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Möchte <strong>ich</strong> etwas ändern, oder bin ich von äußeren Meinungen, gesellschaftlichen Regeln oder Idealen gesteuert? Denke ich, dass ich das tun <strong>muss</strong>?</li>



<li>Was brauche ich <strong>jetzt</strong>? Nicht in einem Monat, nicht in einem Jahr. Ist es gerade meine absolute <strong>Priorität </strong>mein Essverhalten zu verändern oder gibt es vielleicht andere Dinge, die im Moment viel mehr Aufmerksamkeit fordern (Entspannung, zwischenmenschliche Beziehungen, familiäre Themen, eine Änderung im Job etc.)? Wenn ich also immer wieder am Verändern meiner Essgewohnheiten „scheitere“, dann weil dies in diesem Moment vielleicht einfach keine Priorität hat und es andere „Baustellen“ in meinem Leben gibt, die angeschaut werden wollen. Und sei es nur, dass du deinen eigenen Bedürfnissen zu lange keine Beachtung geschenkt und keinen Raum gegeben hast.</li>



<li>Habe ich den <strong>richtigen Weg</strong> gewählt? Hat dir deine beste Freundin den neuesten Diättrend empfohlen, mit dem sie ja so toll abgenommen hat? Redet gerade jeder in deinem Umfeld vom Intervallfasten, was ja so gesund ist und ganz leicht in den Alltag zu integrieren? (die Liste könnten wir unendlich fortführen). Frage dich, ob der Weg, wie du bspw. Gewicht verlieren möchtest, wirklich zu dir passt oder ob du dich von äußeren Meinungen beeinflussen lassen hast.</li>
</ul>



<p>Ich bin mir sehr sicher, dass du bei mindestens einer der Fragestellungen stutzig wirst, wenn du sie dir in Ruhe und 100% ehrlich beantwortest.</p>



<p>Und dann kommt natürlich noch ein ganz wesentlicher Aspekt hinzu. Das hier soll nämlich kein &#8222;Wenn-du-nur-willst-kannst-du-alles-schaffen&#8220; toxischer Bullshit werden&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was verbirgt sich hinter dem ungünstigen Essverhalten?</h2>



<p>Hierbei ist ganz besonders wichtig zu verstehen, dass hinter jedem Verhalten eine positive Absicht steht. Wir haben uns Verhaltensweisen angeeignet, weil wir etwas Positives damit bewirken wollen und dies zu erkennen ist manchmal gar nicht so einfach. Schon im Kindesalter entwickeln wir Strategien, die uns dazu dienen, uns in herausfordernden Situationen besser zu fühlen, z.B. Stress und Frust abzubauen, Langeweile zu vermeiden oder uns zu belohnen. &nbsp;Diese Strategien werden zu Gewohnheiten und verankern sich tief in unserem Nervensystem. Das Tückische daran ist, dass diese Strategien, die zu Gewohnheiten geworden sind, komplett unterbewusst ablaufen. Wenn wir also zum Beispiel in einer stressigen Situation zum Essen greifen, um uns zu beruhigen, dann läuft dieses auf Programm komplett auf Auto-Pilot. Wir sind uns gar nicht bewusst, dass wir gerade essen, um Stress abzubauen.</p>



<p>Die positive Absicht hinter dem Essen ist also in diesem Moment der Stressabbau und solange wir uns dessen nicht bewusst sind, werden wir mit Disziplin nicht viel dagegen ausrichten können, denn unser Unterbewusstsein ist immer schneller, als unser rationales Denken.</p>



<p><strong>Es hat also absolut nichts mit fehlender Disziplin zu tun, wenn du immer wieder in Verhaltensmuster fällst, die dein Vorhaben behindern. Es sind einfach uralte Programme, die ablaufen, um etwas Positives für dich zu bewirken.</strong></p>



<p>Wenn du also dein Essverhalten ändern möchtest, um Gewicht zu verlieren, dann ist es ganz besonders wichtig, herauszufinden, warum du isst (lies dafür gerne hier weiter.)</p>



<p><strong>Frage dich also zusätzlich immer: Welche positive Absicht steckt hinter meinem Essverhalten?</strong> Damit kommst du auch zu Punkt 2 in der Liste oben. Frage dich, was du in diesem Moment wirklich brauchst. Ist es Verbindung zu einem lieben Menschen? Ist es ein Spaziergang an der frischen Luft? Ein lustiger Film? oder oder oder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ist Disziplin also völlig überflüssig?</h2>



<p><strong>Ganz klar NEIN!</strong> Auch wenn unglaublich viele Aspekte betrachtet werden müssen, wenn es an die Veränderung des eigenen Essverhaltens geht, so ganz ohne Disziplin geht es in meinen Augen auch nicht. </p>



<p><strong>Im Gegenteil: ich bin selbst ein großer Fan von Disziplin</strong>, aber von der &#8211; wie ich es nenne &#8211; <strong>förderlichen Disziplin</strong>. Disziplin, die aus einem Mangel heraus entsteht, also weil wir denken, wir müssten schöner und schlanker sein, weil die Menschen in der Werbung schöner und schlanker sind, ist anstrengend und kann regelrecht krank machen. </p>



<p>Förderliche Disziplin ist die Disziplin, die uns <strong>für uns</strong> losgehen lässt. Die wir aufbringen, weil wir uns etwas Gutes tun wollen. Natürlich braucht es Disziplin, sich in die Küche zu stellen und Gemüse zu schneiden, anstatt eine TK Pizza in den Ofen zu schieben. Natürlich braucht es Disziplin, um nach dem Mittagessen 15 Minuten Spazieren zu gehen, anstatt wie auf Auto-Pilot an den Schreibtisch zurück zu keheren. Und natürlich braucht es Disziplin sich Gedanken, über den Speiseplan zu machen, anstatt immer schnell zwischendurch einen Riegel zu essen.</p>



<p>Eine weitere <strong>Frage</strong>, die du dir immer stellen solltest: Aus welcher <strong>Haltung </strong>heraus tue ich all das? Weil ich es <strong>FÜR MICH tun möchte</strong> oder weil ich <strong>denke, es tun zu müssen</strong>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Streit zwischen Disziplin und Unterbewusstsein</h2>



<p>Wenn wir etwas nicht auf die Reihe kriegen, <strong>neigen wir dazu uns selbst zu verurteilen</strong>. Wir gehen uns selbst auf die Nerven und rauben uns damit Zeit und Energie, weil wir nicht im Einklang mit uns selbst, unsere Bedürfnissen und Wünschen sind. Wichtiger als stur irgendwelchen Vorgaben zu folgen „weil man das halt so macht“ ist es also herauszufinden, was mir selbst in dem Moment gut tut, was mir wichtig ist und was gerade Priorität hat. Unser Unterbewusstsein will immer das Beste für uns. Das Unterbewusstsein lebt aber immer in den Gegenwart und kann nicht in die Zukunft planen. Wenn mein Körper also jetzt nach Stressabbau und Entspannung schreit, dann greift unser Körper auf die erlernten Strategien zum Stressabbau zurück, schneller als wir uns rational überlegen können, was jetzt für unser Vorhaben abzunehmen die beste Lösung wäre. Im Akutfall wird unser Unterbewusstsein immer schneller sein, als unser Verstand. Was wir also aktiv tun können, ist unserem Unterbewusstsein andere Strategien als das Essen beizubringen. Wenn wir gelernt haben, dass wir uns  auf anderen Wegen helfen können, dann ist auch keine große Disziplin mehr nötig, um unser Ziel zu erreichen. Dann haben wir unseren neuen Weg verkörpert!</p>



<p>Der Grund, warum du es bisher nicht geschafft hast, dein Essverhalten nachhaltig zu verändern oder es dir so schwer fällt, dranzubleiben ist sehr wahrscheinlich nicht fehlende Disziplin. Der Grund warum du immer wieder in alte Muster fällst, ist, dass das Essen für dich die Strategie war, bestimmte schwierige Situation zu meistern, dich besser zu fühlen und unangenehme Gedanken beiseite zu schieben. </p>



<p>Die gute Nachricht ist, dass du daran arbeiten kannst und die <strong>wahren Ursachen für dein ungünstiges Essverhalten</strong> aufdecken kannst. Wenn du Unterstützung bei diesem Prozess benötigst, dann melde dich gerne bei mir und buche dir direkt einen Termin für ein kostenfreies Kennenlerngespräch. Im Gespräch können wir klären, wie ich dich unterstützen kann.</p>



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<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ruth-arnold.de/disziplin/">Die Sache mit der Disziplin</a> erschien zuerst auf <a href="https://ruth-arnold.de">Ruth Arnold</a>.</p>
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		<title>Was ist Embodiment</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2025 11:50:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Embodiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist eigentlich dieses Embodiment? Vielleicht bist hier auf meiner Seite zum ersten Mal darüber gestolpert, vielleicht hast du den Begriff aber auf Social Media jetzt auch schön öfter gelesen, aber so richtig greifen kannst du ihn noch nicht. Zugegeben, es ist nicht so leicht, sich etwas darunter vorzustellen. Ich möchte dir heute ein bisschen [&#8230;]</p>
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<p>Was ist eigentlich dieses Embodiment? Vielleicht bist hier auf meiner Seite zum ersten Mal darüber gestolpert, vielleicht hast du den Begriff aber auf Social Media jetzt auch schön öfter gelesen, aber so richtig greifen kannst du ihn noch nicht.</p>



<p>Zugegeben, es ist nicht so leicht, sich etwas darunter vorzustellen. Ich möchte dir heute ein bisschen erzählen, was ich unter Embodiment und Embodiment Coaching verstehe.<br><br>Embodiment bedeutet übersetzt zunächst einmal einfach nur Verkörperung. <strong>Jede:r von uns hat einen Körper und damit ein Embodiment. Deine Körperform, deine Körperhaltung, deine Stimme, deine Verhaltensweisen. </strong>All dies gehört zu deinem Embodiment. Schlichtweg, wie du als Mensch bist und handelst. Dein <strong>SEIN</strong>.<br><br><strong>Doch bist das wirklich du? </strong>Bist du in Kontakt mit dir selbst? Kennst und äußerst du deine Bedürfnisse? Oder lebst du oft ein Leben, das Erwartungen und Rollenbilder, die dir von außen auferlegt wurden, erfüllt?<br>Erlaubst und erlebst du all deine Emotionen? <strong>Bewohnst du deinen Körper vollkommen </strong>oder fühlst du dich oft von ihm abgetrennt? Kennst du all die Ecken in deinem Körper-zu Hause? Auch die hinterletzten, dunklen, unaufgeräumten, die du bisher lieber gut unter Verschluss gehalten hast?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Biographie und Prägungen</h2>



<p>Wir alle sind nicht im luftleeren Raum aufgewachsen. Seit unserer Zeit im Mutterleib sind wir äußeren Einflüssen ausgesetzt. Die Familien, in denen wir aufgewachsen sind, die Menschen, die uns umgeben (haben), Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben, all das hat uns zu dem Menschen gemacht, der wir heute sind. All das hat unser Embodiment geformt. </p>



<p>Und manchmal bringt dieses Embodiment <strong>Verhaltensweisen und -muster </strong>mit, die uns irgendwann in unserem Leben mal sehr dienlich waren. Dein Körper ist schlau. Er ist immer FÜR dich und hat so vielleicht Strategien entwickelt, mit bestimmten Situationen klar zu kommen, um dein <strong>Überleben</strong> zu sichern. Denn genau das macht dein Körper, genauer dein autonomes Nervensyste: Es ist sorgt in jeder einzelnen Sekunde dafür, dass du am Leben bleibst und reagiert dabei &#8211; einfach ausgedrückt &#8211; immer noch wie in der Steinzeit.</p>



<p>Das Schwierige an der Sache: diese evolutionär bedingten, uralten Muster und Verhaltensweisen stehen dir heute möglicherweise im Weg und halten dich davon ab, etwas zu verändern und dein Ziel zu erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Veränderung braucht einen Körper</h2>



<p>Und weil alles &#8211; wirklich <strong>alles &#8211; was du in deinem Leben mal erlebt und erfahren hast, in deinem Körper gespeichert ist</strong>, macht es <strong>wenig Sinn rein auf Verstandesebene zu versuchen, Dinge zu verändern</strong>. </p>



<p>Wenn dich ein bestimmtes Thema beschäftigt, dann bedeutet Embodiment nicht darüber nachzuDENKEN, sondern zu <strong>fühlen</strong>. Wie reagiert dein Körper auf dieses Thema? Wo spürst du Spannung? Wo Enge? Was macht dein Atem? Welche Emotionen steigen auf? Embodiment bedeutet mit all dem zu sein und das Thema durch den Körper zu bewegen, ohne es gleich wieder wegzuschieben und mit dem Kopf zu versuchen schnelle Lösungen zu finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Körpergewahrsein, Annahme, Präsenz</h2>



<p><strong>Embodiment bedeutet sich selbst durch den eigenen Körper zu erfahren. </strong>Es bedeutet zu <strong>würdigen</strong>, was diesem wunderbaren Körper geformt und geprägt hat. Und es bedeutet <strong>Annahme</strong> von dem was war und ist, ohne dessen ausgeliefert zu sein. Und es bedeutet<strong> sich selbst ernst zu nehmen</strong> in allen Wünschen und Bedürfnissen.</p>



<p>Das kann am Anfang ganz schön schwierig sein. Schließlich haben wir alle als Kinder gehört, dass wir uns nicht so anstellen sollen, dass das alles ja nicht so schlimm ist und, dass wir uns zusammenreißen sollen. <strong>Gefühle haben in unserer Welt wenig Platz. </strong>Vor allem wenn es um die vermeintlich negativen Gefühle wie Angst, Traurigkeit, Scham oder Wut geht. Und deshalb dürfen wir lernen, uns genau das zurückzuerobern. <strong>Wenn Embodiment ein Ziel hat, dann die Präsenz im Körper und die emotionale Schwingungsfähigkeit zu erhöhen. </strong>Wann warst du zum letzten Mal so richtig wütend und hast dies auch ausgelebt? Wann hast du zum letzten Mal deiner Angst wirklich Raum gegeben? Wann hast du die Freude bis in die letzte Haarspitze gefühlt und bist vor lauter Glückseligkeit durchs Haus getanzt? </p>



<p>Möglicherweise steigt genau hier jetzt bei dir Irritation auf. Vielleicht zeigen sich direkt Widerstände. Emotionalität wird in unserer Gesellschaft negativ bewertet. Dabei gehören all diese Emotionen zu dir wie deine Haarfarbe, deine Schuhgröße und die Form deiner Nase. Sie zu unterdrücken und dich von dir selbst abzuschneiden und zu entfernen, verursacht Stress im Körper.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Embodiment darfst du üben</h2>



<p>Und genau deshalb darfst du anfangen, Embodiment bewusst in dein Leben zu holen. Es ist ein ausprobieren und üben. Und manchmal brauchst du dabei eine Person, die dich begleitet. Eine Person, die dir den Raum hält für deine Empfindungen, deine Emotionen und deine Themen. Damit du durch deine Prägungen nicht immer wieder in die Vergangenheit zurückrutschst und deine alten Muster wieder und wieder bedienst. </p>



<p>Gelebtes Embodiment holt dich ins hier und jetzt. Es lässt dich verstehen, was dich geprägt und welche Schutzstrategien du dir vielleicht zugelegt hast. Und es eröffnet dir Möglichkeiten, deine Geschichte neu zu schreiben. </p>



<p>Embodiment bedeutet mit neuen Erfahrungen und vielen Wiederholungen neue Pfade ins Dickicht zu schlagen. Es bedeutet <strong>mithilfe unterschiedlicher Tools und Techniken präsent im Körper zu werden. </strong>Es bedeutet die ganze <strong>Bandbreite an Emotionen</strong> zu fühlen und dabei <strong>SICHER</strong> zu sein. <strong>Denn das macht uns erst wirklich lebendig!</strong></p>



<p>Was ist also Embodiment zusammengefasst? Ich würde sagen, es ist eine aufregende, herausfordernde, mitunter anstrengende und wundervolle Reise zu dir selbst! Eine Reise, die niemals aufhört und die dich wahre Verbindung zu deinem wunderbaren Körper spüren lässt!</p>



<p>Und wenn es dich jetzt gepackt hat, und du diese Reise antreten möchtest, dann schnuppere doch mal eine Embodiment Session bei mir oder stöbere doch mal in meinen Angeboten und erfahre, wie ich dich auf dieser Reise unterstützen kann.</p>



<p></p>



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		<title>Ganzheitliches Ernährungscoaching</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2025 11:39:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum ich mich entschieden habe, anders zu arbeiten. Seien wir mal ehrlich, Ernährungscoaching und Ernährungsberatung sind sinnvoll! ABER: Wenn der/die Klient:in es nicht schafft, das Gelernte umzusetzen oder nur für die Dauer der Coachingbegleitung beizubehalten, bzw. nicht so verkörpert, dass die Veränderung sich auch wirklich etablieren kann, ist leider vollkommen wirkungslos. Und was noch viel [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Warum ich mich entschieden habe, anders zu arbeiten.</h2>



<p>Seien wir mal ehrlich, Ernährungscoaching und Ernährungsberatung sind sinnvoll!</p>



<p>ABER: Wenn der/die Klient:in es nicht schafft, das Gelernte umzusetzen oder nur für die Dauer der Coachingbegleitung beizubehalten, bzw. nicht so verkörpert, dass die Veränderung sich auch wirklich etablieren kann, ist leider vollkommen wirkungslos. Und was noch viel schlimmer ist: der Selbstwert leidet. Im ungünstigsten Fall fühlt sich die Person danach schlechter als vorher und als habe sie mal wieder versagt.</p>



<p>Gerade im Bereich Essen und Ernährung sind unsere Gewohnheiten, Ansichten und Glaubenssätze seeeehr festgefahren. <strong>Essen ist ein hochsensibles und mitunter hochemotionales Thema </strong>und da bringt uns allein das Wissen um gesunde Ernährung oftmals einfach nicht weiter.</p>



<p>Als ich im Jahr 2016 meine Ausbildung zum Ernährungscoach absolvierte war mein Ziel, andere Menschen für gesunde Ernährung zu begeistern. Ich hatte mich bereits jahrelang mit verschiedensten Ernährungsansätzen und –lehren auseinandergesetzt und brachte einfach seit jeher eine Begeisterung für gutes, möglichst gesundheitsförderliches Essen mit. Mein Wunsch war so groß, auch andere Menschen für dieses Thema zu begeistern und aufzuzeigen, wie sehr wir unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden über die Ernährung beeinflussen können.</p>



<p>Ich saugte alles in der Ausbildung auf und startete hochmotiviert in erste Beratungen und einen Gewichtsreduktionskurs. Die <strong>Ernüchterung</strong> ließ aber nicht lange auf sich warten. Immer wieder stellte ich fest, dass Menschen sich mit viel Disziplin zwar an die Ernährungsempfehlungen hielten und auch echte Erfolge feiern konnten, wenn sie das umsetzten, was ich ihnen riet. <strong>Wenn aber die Begleitung durch mich beendet war und sie wieder alleine in ihren Alltag zurückkehrten, waren die alten Essgewohnheiten schneller wieder da, als man blinzeln konnte.</strong></p>



<p>Der Verstand nahm natürlich wahr, wie das neue Essverhalten Verbesserungen beim Gewicht, der Verdauung, dem Energielevel usw. brachte und trotzdem  konnten die Menschen das Erlernte einfach nicht umsetzen und dauerhaft in ihr Leben integrieren. <strong>Für mich eine ernüchternde und frustrierende Situation.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Irgendetwas sagte mir, dass es da &#8222;noch mehr&#8220; geben müsse&#8230;</h2>



<p>Es musste doch etwas geben, um Menschen wirklich nachhaltig und langfristig zu helfen.</p>



<p>Und dann stieß ich auf NESC (NeuroEmbodied Soul Centering©), eine Coaching Methode, die von Britta Kimpel entwickelt wurde und genau da ansetzt, wo ich mit meinem „Latein“ am Ende war. Eine Coachingmethode, die <strong>nicht auf rationaler Handlungsebene ansetzt</strong>, sondern das <strong>gesamte</strong> <strong>Sein des Menschen und seinen Körper</strong>, insbesondere das <strong>autonome Nervensystem</strong>, in den Vordergrund rückt. Bei NESC reden wir also wenig auf Verstandesebene über unsere Probleme, sondern geben unserem Körper Zeit und Raum, das auszudrücken, was tief im Inneren das Problem verursacht. Ich lernte wie <strong>kraftvoll und wirksam</strong> es ist, sich <strong>wieder voll und ganz mit seinem Körper zu verbinden, seine Signale wahrzunehmen, Gefühlen und Emotionen Raum zu geben und somit tiefsitzende Blockaden, Muster und Glaubenssätze aufzuspüren und zu transformieren. </strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Endlich verstand ich, warum meine Klienten es nicht geschafft hatten, ihre neuen Ernährungsgewohnheiten beizubehalten.</h2>



<p>Ich lernte wie <strong>machtvoll das Unterbewusstsein über unser Tun und Handeln ist</strong> und wie wenig der Verstand ausrichten kann, wenn wir einfach auf Auto-Pilot laufen und all unsere alten Gewohnheiten, Glaubenssätze und Annahmen über uns selbst und die Welt um uns herum unseren Alltag diktieren. Endlich verstand ich, warum meine Klienten es nicht geschafft hatten, ihre neuen Ernährungsgewohnheiten beizubehalten und immer wieder in alte Muster zurückfielen.</p>



<p>Ich bin absolut <strong>überzeugt</strong>, dass ein <strong>Veränderung von Ernährungsgewohnheiten</strong>, nämlich weg von einem ungünstigen Essverhalten, wie emotionalem oder Stressessen, hin zu einem entspannten Essverhalten ohne Diätstress, Verboten und dem Gefühl auf etwas verzichten zu müssen, nur dann funktionieren kann, wenn wir das Sein und den Körper des Menschen in den Vordergrund rücken. Über reine Wissensvermittlung über gesunde Ernährung  und über den Ansatz, Gewohnheiten und Verhaltensweisen rein über den Verstand ändern zu wollen, werden wir in den allermeisten Fällen scheitern. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Unser Körper ist viel schlauer, als wir denken.</h2>



<p>Wir alle sind durch unsere <strong>Biographie</strong> geprägt und bringen jede Menge mit, das unser heutiges Essverhalten beeinflusst. Und all diese <strong>Prägungen, Glaubenssätze und unterdrückte Emotionen, sind in unserem Körper gespeichert </strong>und genau deshalb dürfen wir auch dort ansetzen: auf körperlicher Ebene. Wenn wir lernen, unserem wieder zuzuhören und vor allem zu vertrauen, dann werden die allermeisten Gedanken, wir uns rund ums Essen machen, total überflüssig.</p>



<p>Inzwischen bin ich nicht nur NESC Coach, sondern auch <strong>Embodimentor:in® und <a href="http://www.ruth-arnold.de/embodiment" target="_blank" rel="noopener" title="">MEinklang®</a> Teacherin</strong> und habe meinen <strong>ganzheitlichen Blick auf Menschen und die Körper</strong>, in denen sie leben, noch weiter verfeinert.</p>



<p>Du besteht nicht nur aus Fleisch und Blut. Deine Themen, Herausforderungen und Blockaden manifestieren sich im Körper und brauchen unterschiedliche Herangehensweisen, um auch energetisch, wieder ins Fließen zu kommen. <strong>Im Coaching arbeite ich mit dir an deinen Emotionen, deinem Körpergewahrsein, deinem Nervensystem und natürlich auch ganz explizit an Strategien, wie du gesundes Essen Schritt für Schritt in deinen Alltag integrierst.</strong></p>



<p>Anstatt sich zu sehr auf das „was“ zu konzentrieren, stehen in meinen Coachings aber das „wie“ und das „warum“ im Vordergrund. Oft hat unser emotionaler Zustand und der Zustand unseres Nervensystems, den wir während des Essens haben und der auch unsere Motive zu essen bestimmt, nämlich eine viel größere Auswirkung auf uns, als das was wir tatsächlich essen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich bin überzeugt, dass unsere Ernährungsthemen fast immer Symptome sind, die es nicht zu bekämpfen gilt, sondern in ihrer Tiefe anzugehen sind und dafür eignet sich ein ganzheitliches Embodimentcoaching ganz hervorragend.</strong></p>
</blockquote>



<p></p>



<p></p>
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